B i e r - R e i s e d u r c h 5 K o n t i n e n t e
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Hobby Museum

In meinem privaten Hobby Museum kann man sich in 6 Räumen über die bunte Vielfalt der Bier-Werbeträger informieren.

Die meisten Exponate sind Partydosen (>1300) mit ihren großen Werbeflächen sowie Bier-Emailleschilder aus vergangenen Zeiten. Weitere Werbeträger sind Wandteller, Flaschen, Gläser, kleine Dosen, Bierdeckel, ...

Alle Exponate sind geografisch nach Regionen zusammengestellt, so daß sich der Rundgang zu einer Bierreise durch 5 Kontinente gestaltet.

Zum Beginn und zum Ende des Rundgangs laden Airbus Flugzeugsitze zum Verweilen ein.

 

Rundgang

Der Besucher betritt durch ein Eingangsportal aus Partydosen den ersten Ausstellungsraum. Hier im HISTORIE-RAUM wird gezeigt, wie vielfältig das "Bier-Zapfen" zuhause war und auch heute noch ist.

Besucher Diana und Markus Dutschek vor dem Eingangsportal.

 

Die Inschrift des Portals fordert auf:

"Intrate mundum cervesiis dedicatum"

Bereits in den 1890er Jahren zur Kaiserzeit gab es Bier fürs Haus. Die Heimschänker faßten 10- oder 5 Liter Bier und waren mit Kohlensäure betrieben. Bis in die 1930er Jahre gab es diese Geräte, heute sind sie aber völlig in Vergessenheit geraten.

Weitere Details hierzu unter Menüpunkt "Werbeträger Infos"

 

 

Rechts: Werbung für einen Heimschänker auf einem Blechschild um 1910

Einweg-Partydosen wurden in England erfunden und dort hergestellt, seit Mitte der 1960 Jahre gab es auch amerikanische Biere und deutsche Biere in zylindrischen Großdosen. Die bis heute gebräuchliche 5 Liter Fässchen Form ist eine deutsche Erfindung, die im Herbst 1972 Premiere hatte.

Seit 1998 gibt es den integrierten Zapfhahn und seit 2003 auch Partydosen mit integrierter Kohlensäurepatrone für das perfekte Zapfvergnügen.

Die unterschiedlichen Größen und Systeme in England, USA und Deutschland sind ausgestellt.

Im nächsten Raum beginnt die Bierreise-Tour in Delmenhorst, wo allerdings vor über 100 Jahren das letze Mal gebraut wurde. Weniger bekannt ist, daß das in Amerika berühmte "Fitger Beer" aus der Brauerei des ausgewanderten August Fitger stammte. Er war Bruder des hier bekannten Künstlers Arthur Fitger.

 

Weiter geht's nach Bremen, Niedersachsen und Norddeutschland. Hier ist die Brauereidichte im Vergleich zu den süddeutschen Bundesländern gering, was sich in der Zahl der Exponate niederschlägt.

Emailleschilder aus Niedersachen und Werbeträger aus Nordrhein-Westfalen

In weiteren Räumen folgen die restlichen deutschen Bundesländer.

Im Raum von Baden-Württemberg kann man in einem "Partydosen-Sessel" Platz nehmen. Es ist ein Geschenk vom Erfinder des integrierten Zapfhahnes "Walter Fegert" aus Heibronn. Er hatte dieses originelle Abschiedsgeschenk zu seinem Ruhestand im Jahre 2000 von seinen Arbeitskollegen der Fa. Huber in Öhringen bekommen.

Der Rundgang führt anschließend ins europäische Ausland (mit einem Abstecher in die schlesische Vergangenheit). Zum Gedenken an unsere Oma aus Breslau befasst sich ein Bereich des Museums mit schlesischen Brauereien aus der Vorkriegszeit. Emailschilder, Flaschen, Brauerei-Aktien und andere Werbeträger zeugen von einer hohen Bierkultur.

 

Beispiele für Werbeträger schlesischer Brauereien aus der Vorkriegszeit

Zum Schluss geht's nach Übersee mit Werbeträgern und Infos aus Asien, Afrika, Australien und Amerika.

Verschiedene Werbeträger aus asiatischen Ländern

Eine Sonderausstellung im letzten Raum zeigt das Thema Fußball und Bier.

Brauereien und Lebensmittel Discounter bringen zu Fußball-Großereignissen wie EM und WM besondere Werbeträger mit Fußballmotiven auf den Markt. Im Angebot sind dann auch Fanartikel oder speziell gebraute Biere, z.B. Weltmeisterbier im Jahre 2014. Interessant sind auch landestypische Beigaben, wie z.B. eine Vuvuzela im Jahre 2010, als in Südafrika gespielt wurde.

Schon immer war ein kühles Bier beim Fußball-schauen in den eigenen vier Wänden beliebt, siehe Werbeplakat aus den 1960er Jahren.

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© H. Frommeyer