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Brauorte U - V

26316 Varel

> Vareler Brauhaus, Am Hafen 2

Vareler Brauhaus am Hafen, Foto 2009

Gasthausbrauerei seit 2008

 

 

 

 

 

 

Öffnungszeiten und Info's unter www.vareler-brauhaus.de

49377 Vechta

> Brauerei Hermanns, Falkenrotter Straße

Ansicht auf einer Postkarte von 1902

Gründung: Zwischen 1850 und 1860 (unterschiedliche Angaben je nach Quelle).

In den 1870er Jahren übernahm Heinrich Hermanns die Brauerei von seinem Onkel E. Schaeven und führte das Stadtwappen von Vechta als Brauereiemblem ein.

Zwischen 1878 und 1910 firmierte man als "Dampfbierbrauerei H. Hermanns" [7].

Später übernahm Norbert Hermanns die Firma.

Um 1920 kam das Aus.

"Patent" Flasche

Die Bremer Haake-Beck Brauerei nutzte dann das Areal als Bierniederlage. Später erfolgte der Verkauf der imposanten Brauereigebäude einschließlich Wohnvilla. Ende der 1970er Jahre wurde alles abgerissen. Informationen zur Braurei gibts auf Historietafeln der Stadt Vechta.

Die abgebildete Porterbierflasche aus hellgrünem Glas stammt aus der Zeit der Dampfbierbrauerei. Die Prägung "PATENT" bezieht sich auf die frühe Herstellung der Flasche in einer dreiteiligen Form. Als Flaschenverschluß diente ein Korken.

Bei Erdarbeiten in der Stadt gab es einen bemerkenswerten Flaschenfund. Die Kreiszeitung titelte 2016: "Totenschädel auf der Bierflasche ist ein Rätsel" [27]. Statt ein männliches Gesicht im Wappen ist ein Totenkopf dargestellt. Das Museum im Zeughaus bemüht sich um Aufklärung.

Werbeanzeige am 13.7.1899 [35]

Seit dem Sommer 1899 konnte man das Vechtaer Bier auch in Delmenhorst kaufen. Die Fässer und Flaschen wurden in der Brauerei abgefüllt und standen für Wirte und Privatkunden eisgekühlt zur Verfügung.

Nach Werner Garbas [53] kaufte H. Hermanns in diesem Jahr ein Grundstück an der Louisenstraße in Bahnhofnähe und ließ das "Hotel zur Post" errichten. Der Betrieb lief nicht wie erhofft, so versuchte sich der Brauereibesitzer im Jahre 1904 selbst als Hotelier. Auch das scheiterte und so verkaufte er die Immobilie an die Gebrüder Plate. Das stilvoll gebaute Haus ging noch durch viele Hände, wurde 1980 schließlich abgerissen.

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> Hausbrauerei Stierbräu, Kreuzweg 9

Eröffnet 2004

 

Öffnungszeiten und Info's unter www.stierbraeu.de

27283 Verden/Aller

> Brauerei Plass, Brunnenweg (1867-1898)

    Brauerei C. Wiederholt (1898-1920), Zweigbetrieb v. Nörten-Hardenberg [7]

Rechts ein Bier-Etikett vom Hauptbetrieb in Nörten-Hardenberg, einem kleinen Städtchen an der Leine, nördlich von Göttingen. Hier führte die Wiederholt Familie über Generationen eine Brauerei, die sie im Jahre 1860 von der Gemeinde Nörten-Hardenberg übernommen hatte.

Carl Wiederholt, ein Sohn des dortigen Brauerei-besitzers Wilhelm Wiederholt betrieb die Brauerei in Verden von 1898 bis 1920.

Anfand der 1930er Jahre übernahm der Kaufmann Anton Höing die Gebäude der stillgelegten Brauerei, um hier Körnerfutter herzustellen. Er führte auch in Delmenhorst einen entsprechenden Betrieb.

Im Museum für Indutriekultur in Delmenhorst ist eine geprägte Flasche des Verdener Zweigbetriebes ausgestellt.

 

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> Verdener Bräu Connection Das Craft GbR im Domherrenhaus

Untere Straße 13

Craft Brauerei seit 2016

 

Info's unter www.bier-verden.de

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© H. Frommeyer